Paderborner SC: Deutsche Mannschaftsmeister bei Damen und Herren

Fünfter Doppelerfolg in Folge: Damen und Herren sind Meister 2019

Quelle: PSC

Die Damen und Herren des Paderborner Squash Clubs sind Deutscher Mannschaftsmeister 2019. Während die Damen den SC Monopol Frnakfurt mit 3:0 besiegten, gewannen die Herren gegen Black & White RC Worms beim 2:2 dank des besseren Satzverhältnisses von 7:6.

»Ich bin sehr stolz auf das Team. Die Endrunde ist für uns das Major-Event, umso schöner, dass wir schon zum fünften Mal in Folge gewinnen konnten«, sagte Wolff.

In einem packenden Duell brachte Franziska Hennes an Position drei ihr Team in Führung. Sie bezwang Saskia Beinhard nach fünf Sätzen mit 11:7, 9:11, 11:9, 18:20, 11:9. Vor allem der vierte Durchgang, der nicht enden wollte hatte es in sich. »Ich weiß gar nicht mehr, wie viele Matchbälle Franzi hatte und hatte vor dem fünften Satz Bedenken«, meinte Wolff. Doch Hennes behielt die Nerven. »Ich durfte nach dem verlorenen vierten Satz nicht hadern, habe versucht, mich davon nicht beeinflussen zu lassen und konzentriert zu bleiben. Natürlich merkte man, dass wir beide müde waren und sich die Fehler häuften. Ich wollte den Sieg dann unbedingt nach Hause holen«, sagte sie.

Sobhy sorgt vorzeitig für Entscheidung

Anschließend sorgte Amanda Sobhy auf der Spitzenposition bereits für die Entscheidung. Die Weltranglistenachte aus Boston ließ ihrer Kontrahentin Nele Gilis aus Belgien (WRL 24) mit 11:3, 11:3 und 11:4 keine Chance. »Amanda hat gezeigt, was sie kann und warum sie nach langer Verletzungspause wieder zurück in den Top Ten ist. Sie ist ein absoluter Gewinn für das Team. Mit ihr haben wir zum fünften Mal in Folge eine andere ausländische Spitzenspielerin eingesetzt. Alle haben sich immer gut eingebracht«, meinte Wolff.

Das Spiel zwischen Ineta Mackevica und Sharon Sinclair wurde auf zwei Sätze reduziert. Mackevica gewann mit 11:8 und 11:3 und sorgte so für den 3:0-Endstand. Damit sind auch die Damen des Paderborner Squash Clubs für den Europapokal im September in Edinburgh dabei.

15. Titel für die PSC-Herren

Das ist der mittlerweile 15 Meistertitel für den PSC, der sechste in Folge. Für Norman Farthing hat er eine ganz besondere Bedeutung. »Das ist der letzte Bundesliga-Titel für mich als Teammanager. Ich bin froh, dass es der 15. ist«, sagte der 72-Jährige, der Ende 2018 als PSC-Geschäftsführer aufgehört hatte, die Saison aber noch als Teamchef beendete. Zur Leistung seines Teams sagte er: »Fantastisch. Ich wusste, dass es eng gegen Worms wird. Aber auf die Jungs ist Verlass. Ich freue mich auch für Anna Wedegärtner, für sie ist es als neue Geschäftsführerin ein idealer Start.«

Der Auftakt ins Finale verlief allerdings nicht nach dem Geschmack des PSC. Der Tscheche Viktor Byrtus musste sich auf Position vier Carsten Schoor mit 1:3 geschlagen geben (6:11, 11:9, 5:11, 9:11). Anschließend setzte sich aber Raphael Kandra (WRL 13) auf Position drei glatt in drei Sätzen gegen Tim Weber durch (11:3, 11:4, 11:0).

Dann aber verlor der Weltranglistenfünfte Simon Rösner an der Spitzenposition gegen Paul Coll aus Neuseeland (WRL 6) überraschend deutlich mit 0:3 (7:11, 3:11, 5:11). »Der Court war warm und der Ball sprang doppelt so hoch wie sonst. Das kam der Spielweise von Paul entgegen. Aber ich will keine Ausreden suchen. Ich habe Schwierigkeiten gehabt, ihm mein Spiel aufzuzwingen. So ist Mannschaftssport. Ich habe schon einige Titel nach Paderborn geholt. Diesmal mussten andere mich retten«, sagte er.

Müller behält die Nerven

Das galt in erste Linie für Nicolas Müller. Der Weltranglisten-25. behielt im letzten Spiel die Nerven, gewann 3:0 gegen Jens Schoor (11:4, 11:9, 11:8) und sorgte dafür, dass der Paderborn dank des besseren Satzverhältnisses von 7:6 das bessere Ende für sich hatte. Wie schon 2018, als er ebenfalls als Schlussspieler den benötigten 3:0-Sieg holte, war der Schweizer somit Matchwinner des PSC. »Es ist natürlich geil, dass ich den Titel wieder nach Paderborn holen konnte«, sagte er.

Foto: hinten von links: Viktor Byrtus, Raphael Kandra, Simon Rösner, Nicolas Müller, Vorstandsmitglied Friedrich Scheel, Präsident Andreas Preising
Mitte v.l.: Ralph Wezorke (Lightpower), Lennart Osthoff, Lucas Wirths, Teammanager Norman Farthing, Physiotherapeut Guido Krüger
Vorne v.l.: Geschäftsführerin Anna Wedegärtner, Nour Safaey-Hassan, Ineta Mackevica, Teammanager Matthias Wolff, Franziska Hennes, Amanda Sobhy und Milou van der Heijden

Quelle: Matthias Wippermann/Westfälisches Volksbank tt/PSC

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